Sachbuch


Verlag: Kösel
ISBN: 9783466372225
Preis: 19,00 €
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Die berauschte Gesellschaft

Helmut K. Seitz, Rezension von Karin Bucconi

"Bacchus hat mehr Menschen ertränkt als Neptun"

Mit dieser Erkenntnis des englischen Historikers Thomas Fuller (1733) leitet der Autor sein Buch ein. Er räumt z.B. mit dem Ammenmärchen auf, dass Alkohol in Maßen ungefährlich sei. Er geht darauf ein, dass er nicht vor Infarkt und Schlaganfall schützt, hingegen aber Krebserkrankungen fördert, in Zusammenhang mit Medikamenten regelrecht gefährlich wirkt und das Komasaufen der Jugendlichen schlimme Folgen haben kann.

Schon das Überschreiten von 100 g Alkohol pro Woche, also ca. 1/8 Liter Wein pro Tag ist riskant.

Alkohol verursacht Organschäden, und zwischen 20 000 und 30 000 Menschen in Deutschland leiden in Folge von Alkoholgenuß an einer Lebererkrankung.

Seitz nennt berühmte Alkoholiker, wie z. B. 

Stalin, Dschingis Khan, Goethe, Joyce, Hemingway, Beethoven, Wagner usw.

Er plädiert dafür jegliche Werbung für Alkohol zu verbieten und den Alkohol teurer zu machen, weiß aber, dass die Lobby dieses mächtigen Wirtschaftszweiges sich mit Händen und Füßen dagegen wehren wird. Jedenfalls darf der "Genuss" von Alkohol nicht länger verharmlost werden, denn die Folgeschäden und die Folgekosten für die Gesellschaft sind erheblich...


Verlag: Penguin
ISBN: 9783328102434
Preis: 13,00 €
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Mit 80 Viechern um die Welt

Markus Huth, Rezension von Karin Bucconi

Markus Huth wollte schon immer die Welt kennenzulernen. Ein teures Unterfangen? Ja, zu teuer...

Dann erfährt der Autor in einem Backpacker-Hotel, das man quasi umsonst Urlaub auf der ganzen Welt machen kann. Einzige Bedingung, man muss eine Leistung anbieten- wie z.B. handwerkliches Geschick- können, bereit sein, KInder zu "hüten" oder eben Tiere zu "sitten". letzteres kann Huth sich gut vorstellen und er beginnt mit der Recherche im Internet und bietet seine Dienste an. Lange hört er nichts, aber dann erhält er das erste Job-Angebot.

Auf La Gomera z.B. soll er Hund und Katze hüten und nebenbei das Pflanzenreich wässern,

in Bulgarien striegelt er Pferde und 

kümmert sich in Australien um Kängurus...

 

Unterhaltsam, informativ und witzig erzählt Markus Huth von Ländern und Leuten, von Begegnungen mit Tieren und sich selbst, der er nach dieser Zeit nicht mehr derselbe war, der er vor seiner Reise war.

 


Verlag: Pantheon
ISBN: 9783570553930
Preis: 14,00 €
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Würde

Gerald Hüther, Rezension von Karin Bucconi

Artikel 1 des Gundgesetzes besagt:

"Die Würde des Menschen ist unantastbar"

Was aber ist gemeint, wenn man von Würde spricht? Wir alle wollen in Würde sterben, aber wesentlicher ist doch, erst einmal in Würde zu leben..

Woran wollen wir uns orientieren, bei dem, was wir denken,sagen und tun? Wie müssen wir miteinander und jeder für sich leben, dass wir unsere Würde bewahren und die der anderen achten.

Welche Rolle spielen Erziehung und Schule?

Hüther weist auf das ernstzunehmende Problem hin, dass in unserer kapitalistischen Ellbogengesellschaft Menschen häufig nicht ernstgenommen und wertgeschätzt werden. Für ihn ist das wichtigste im 21. Jahrhundert, unsere Würde und das zutiefst Menschliche in uns zu entdecken. 

Ohne einen inneren Kopass verlieren wir nur allzu schnell die Orientierung, zumal die Welt immer komplizierter wird.

Gerald Hüther leistet mit seinm klugen BUch einen Beitrag zur Mobilisierung der eigenen inneren Werte und der Entdeckung dessen, was wirklich wichtig ist.


Verlag: Ludwig
ISBN: 9783453281110
Preis: 22,00 €
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Das blaue Wunder

Frauke Bagusche, Rezension von Karin Bucconi

Frauke Bagusche, eine in das Meer verliebte und um das Meer sehr besorgte Biologin hat ein wunderbar humorvolles und verständliches Buch über das komplexe Ökosystem der Weltmeere geschrieben.

Sie erzählt

-spannende Geschichten von den kleinsten und größten Lebewesen unserer Welt,

-erklärt z.B. woher der Duft kommt, der unsere Strandspaziergänge erfüllt und daß

-gleichgültig, wo wir sind, wir mit jedem zweiten AtemzugSauerstoff aufnehmen, der von marinen Mikroalgen produziert wird. 

Sie berichtet, wie die Tierarten leben, wie sie kommunizieren, sich schützen und weiterentwickeln. Sie erläutert z.B. warum

-die Ostsee weniger salzreich ist als  das Mittelmeer, 

-eine kleine Qualle der Schlüssel zur Unsterblichkeit sein könnte und

-jeder Haushund potenziell gefährlicher ist, als ein Hai.

Aber, was ihr Buch vor allem ist:

Ein flammendes Plädoyer zum Schutz der Meere.

 


Verlag: Hanser
ISBN: 9783446262317
Preis: 16,00 €
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Darwins Entstehung der Arten

Sabina Radeva, Rezension von Karin Bucconi

Ein wunderschön gestaltetes Bilder-Wissens-Buch, das Groß und Klein die Grundlagen der Evolution vermittelt. Man erfährt, dass die Welt ganz anders aussah, bevor wir Menschen existierten und wie sich winzige Organismen, Pflanzen und Tiere über Jahrmillionen verändert haben, in einem Prozess, den wir Evolution nennen.

Darwins Reise um die Welt und seine Forschung stehen im Mittelpunkt dieses Buches, und am Ende verstehen wir, warum Darwin ein so bedeutender Wissenschaftler war.


Verlag: Knesebeck
ISBN: 978-3-95728-281-1
Preis: 30,00 €
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Ein Fest im Süden

Erin Gleeson, Rezension von Kathrin Allkemper

Dieses wunderschöne Kochbuch ist bereits das vierte von Erin Gleeson in meiner Küche. Schon das Durchblättern macht Spaß, da sie unheimliche tolle und ansprechende Fotos ihrer Gerichte, aber auch von Festen, Orten und Menschen, die leckeres Essen genießen, hier versammelt. Im neuesten Buch geht es um vegetarische, mediterrane Gerichte, die meist nur mit wenigen Zutaten gelingen. Über 100 Rezepte der traditionellen Mittelmeerküche lassen Urlaubsgefühle aufkommen und schmecken einfach lecker frisch an heissen Tagen.


Verlag: Dumont
ISBN: 978-3-8321-8383-7
Preis: 24,00 €
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Über alte Wege - Eine Reise durch die Geschichte Europas

Mathijs Deen, Rezension von Bernhard Söthe

Als Kind hat der niederländische Schriftsteller und Radiojournalist Mathijs Deen oft seine Großeltern besucht. Der Weg zu ihnen, in Vaters Auto zurückgelegt, war zwar nur knappe 10 Kilometer lang, aber er führt über die E8, und der Vater sagte jedesmal: "Diese Straße führt nicht nur zu den Großeltern, diese Straße führt von London nach Moskau." Der Knabe Mathijs Deen war schwer beeindruckt. Hier begann sein Interesse an europäischen Fernstraßen. Aus diesem früh entwickelten Interesse ist sein Buch "Über alte Wege" entstanden. Die großen Straßen Europas spielen eine heimliche Hauptrolle in der Geschichte Europas: ohne Straßen keine Begegnungen! Mathijs Deen spannt seinen Erzählbogen von der Altsteinzeit bis in die Gegenwart. Wir folgen mit ihm Straßen von Island nach Rom, von Boekelo (hier ist der Autor aufgewachsen) nach Smolensk. Auf diesen und anderen Straßen begegnen wir antiken Händlern, isländischen Eroberinnen, römischen Ehefrauen, mittelalterlichen Pilgern, wir folgen dem Lebensweg von Vertriebenen, Wegelagerern, Pilgern, Glücksrittern und Rennfahrern. Eine faszinierende Reise durch die Zeit über Europas Straßen. Ein Buch, das den Leser unterhält und schlauer macht. 


Verlag: Klett-Cotta
ISBN: 978-3-608-96401-1
Preis: 25,00 €
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An den Ufern der Seine - Die magischen Jahre von Paris 1940-1950

Agnes Poirier, Rezension von Bernhard Söthe

In ihrem fesselnden Buch beschreibt die Autorin das wohl wichtigste Jahrzehnt in der langen Geschichte der Stadt Paris. Über die Nachkriegszeit in Paris gibt es zahlreiche Veröffentlichungen, aber Agnes Poirier wählt in ihrem Buch einen anderen Ansatz, indem sie die Kriegsjahre und die Zeit der Besatzung durch die Deutschen mit einbezieht. Die eruptiven Entwicklungen in Kunst, Kultur und Wissenschaften, hier besonders in der Philosophie, hatten ihres Basis ja bereits in den dunklen Jahren der Besatzung. Bei Ersatzkaffee mit Saccharin und soweit erhältlich und bezahlbar auch bei Alkohol wurden im Café Flore und andernorts über die Fragen "Wer bin ich?", "Wie können wir überleben?" und "Wie wollen wir leben?" hitzig debattiert. Inmitten all der Greuel der Besatzungszeit versuchten die Menschen, ein möglichst normales Leben zu führen, was gegen Ende des Krieges immer schwieriger wurde. Die zunehmend panisch werdende Besatzer reagierten immer brutaler. Verhaftungen und Deportierungen waren an der Tagesordnung. Trotzdem wurden in Intellektuellenkreisen Pläne ausgedacht, wie das Leben nach dem Krieg weitergehen sollte.

Agnes Poirier beleuchtet das Schicksal von Personen der Zeitgeschichte wie Jean Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Albert Camus, Jean Cocteau, Pablo Picasso, Simone Signoret, Coco Chanel, Juliette Greco und zahlreichen anderen, die in diesen Jahren eine Rolle spielen. Nach dem Ende der bleiernen Besatzungszeit herrscht eine ungeheure Aufbruchstimmung. Paris war damals tatsächlich der intellektuelle Nabel der Welt. Hier lebten und wirkten die kreativsten Köpfe, die originellsten Denker, oft waren sie auch begnadete Selbstdarsteller. Was sich damals intellektuell und künstlerisch entfaltete, prägt noch heute unsere Lebensweise und unser Denken.

Mit großer Sachkenntnis und Sympathie beschreibt Agnes Poirier dieses ungewöhnliche Jahrzehnt. Um dem Leser den Einstieg zu erleichtern, enthält das Buch eine Zeittafel, ein ausführliches Personenregister, ein Glossar und einen Stadtplan von Paris, in dem die wichtigsten Orte markiert sind. 

Die Autorin ist 1975 in Paris geboren, studierte an der London School of Economics und war für Radio France tätig. Sie schreibt für "Le Monde" und die "Times". "An den Ufern der Seine" ist ihr erstes Buch auf deutsch. 


Verlag: Penguin
ISBN: 978-3-328-60066-4
Preis: 20,00 €
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Die Wiese - Lockruf in eine geheimnisvolle Welt

Jan Haft, Rezension von Bernhard Söthe

In allen Medien sind alarmierende Berichte über den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt ein großes Thema. Stichwort: Bienensterben. Aber nicht nur die Bienen sind gefährdet, auch die Zahl der Insekten hat sich in den letzten Jahren drastisch verringert.

Der Biologe Jan Haft, Jahrgang 1967, vielfach ausgezeichneter Natur- und Tierfilmer, widmet sein Buch "Die Wiese" dem wichtigsten Lebensraum dieser bedrohten Tiere. Jan Haft nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in ein wahres Naturparadies, in dem unter Hunderten bunter Pflanzen bizarre Tiere leben, deren Naturgeschichte oft noch gar nicht richtig erforscht ist. Nirgendwo sonst leben mehr Insektenarten, nirgendwo herrscht eine solche Farbenpracht, und gleichzeitig ist kein heimischer Lebensraum so sehr bedroht. Ein Drittel Deutschlands war einmal von blühenden Wiesen bedeckt, mit dem Beginn der Industrialisierung und der quasi industriellen Landwirtschaft sind es nur noch 2%!

Das mit zahlreichen Fotos bebilderte Buch will Begeisterung wecken für diesen artenreichen, lebendigen Lebensraum und ist zugleich ein Aufruf zur Rettung der letzten Blumenwiesen und zur Rettung der Insekten.

 


Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3-7371-0013-7
Preis: 26,00 €
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Wolfszeit - Deutschland und die Deutschen 1945-1955

Harald Jähner, Rezension von Bernhard Söthe

Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse 2019

Den Sachbuchpreis der Buchmesse Leipzig hat Harald Jähner für sein Porträt der deutschen Nachkriegszeit erhalten. 1945-1955 war das Jahrzehnt, in dem die Weichen für das Deutschland, wie wir es kennen, gestellt wurden. Zahllose Vertriebene suchen eine neue Heimat, die Städte liegen in Trümmern, die alte vertraute Ordnung ist verschwunden. Die sprichwörtliche "Stunde Null", nach der alles anders ist. Die Erfahrung, gerade noch mit dem Leben davongekommen zu sein, versetzte die einen in Apathie, die anderen in nie gekannte eruptive Lebensfreude. Bald nach Kriegsende zogen durch die gerade geräumten Straßen Karnelvalszüge. Aus Kellern erklang die unter Nazis verpönte Jazzmusik. Die Besatzungsmächte im Westen versuchten, ein ganzes Volk zu Demokraten zu erziehen. Im Osten installierten die Russen ein politisches System nach sowjetischem Vorbild, hier war von Demokratie keine Rede. Jetzt trennten sich die Wege der beiden Deutschlands. Im Westen entsteht zwischen Schwarzmarkt und vollen Kinosälen eine neue Mentalität. Es ist ein raues, wildes Jahrzehnt, eine wahre "Wolfszeit", die in die behäbigen Jahre gegen Ende der 50er führt, in die Zeit des legendären Wirtschaftswunders. 

Der Autor Harald Jähner war lange Zeit Feuilleton-Chef der Berliner Zeitung und ist seit 2011 Honorarprofessor für Kulturjournalismus an der Universität der Künste in Berlin.


Verlag: Eulenspiegel
ISBN: 978-3-359-01374-7
Preis: 9,99 €
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Alexander von Humboldt - Ein Lebensbild in Anekdoten

Dorothee Nolte, Rezension von Kathrin Allkemper

Vor nun fast 250 Jahren kam dieser neugierige Forscher auf die Welt und seine abenteuerlichen Berichte sind nach wie vor spannend und faszinierend. Schon als Kind begeisterte Alexander von Humboldt sich viel mehr für Natur und Tiere als für seine Schulbücher. Der strenge Hauslehrer hatte seine liebe Not mit dem Jungen, da dieser in Gedanken immer schon auf Abenteuerreisen war. Aufgrund poltischer und kriegerischer Verwicklungen musste von Humboldt allerdings lange auf die Erfüllung seiner Träume warten. Im Alter von 30 Jahren ging es dann aber endlich los Richtung Südamerika. Dort begegnete ihm eine nie zuvor gesehene Pflanzen- und Tierwelt und seine akribischen Aufzeichnungen füllten schnell unzählige Seiten.

In kurzen Episoden stellt die Autorin einen Mann vor, der nicht nur als einer der berühmtesten Entdecker sondern auch als eines der größten Lästermäuler galt. Hoch angesehen und mit großem Unterhaltungswert wurde Alexander von Humboldt auf zahlreiche Abendgesellschaften eingeladen. Jedoch fürchtete sich ein jeder Gast davor, die Veranstaltungen vor Humboldt zu verlassen und somit seinem Spott ausgesetzt zu sein. Sehr amüsantes und kurzweiliges Büchlein.


Verlag: weissbooks
ISBN: 978-3-86337-173-9
Preis: 16,00 €
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Zwischen den Büchern

Martina Bollinger, Rezension von Kathrin Allkemper

Der Untertitel sagt es eigentlich schon, worum es in diesem Buch geht: "Wie mich die Liebe in der Buchhandlung traf".

Buchhandlungen sind für viele Menschen mehr als einfach nur Geschäfte. Die gemeinsame Liebe zu Büchern und Literatur lässt Gleichgesinnte hier zusammentreffen und verweilen. Ich erlebe es ganz oft, dass sich Freunde und Bekannte bei uns im Laden zufällig in die Arme laufen, während sie auf der Suche nach neuem Lesestoff sind. Und in den Geschichten, die Martina Bollinger hier gesammelt hat, wird aus zufälligen Begegnungen manchmal sogar Liebe. So erging es beispielsweise dem Autor Titus Müller, der auf einer Lesereise sein Herz verloren hat und den Leser an dieser sehr persönlichen Geschichte teilhaben lässt. Mal anrührend wie bei Sergio Bambaren, mal lustig wie bei Jörg Thadeuz, es ist einfach für Jeden etwas dabei.

Ein ganz tolles Geschenk für alle Bücherfreunde!