Sachbuch



ISBN: 978-3-8338-8319-4

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Soulmaster

Maxim Mankevich, Rezension von Dagmar Hallay

„Entdecke deine Seelenkraft!“

Maxim Mankevich, manchen vielleicht auch bekannt durch den Podcast „Die Köpfe der Genies“, hat seinen lang gehegten Wunsch, ein Buch zu veröffentlichen, endlich verwirklicht!
Er gehört zu den jüngsten Trainern dieser Zeit und ist sehr erfolgreich, mit dem was er tut. Er weiß wovon er spricht und schreibt, hat er doch selbst genug Grenzen, an die man im Leben stoßen kann, am eigenen Leib erfahren und überwunden.
In seinem Buch hat er alles niedergeschrieben,was er aus eigener Erfahrung gelernt hat. Desweiteren haben ihn Aussagen und Taten großer Berühmtheiten inspiriert und geleitet. An diesem Wissenschatz möchte er den interessierte Leser Teil haben lassen und ihm Möglichkeiten aufzeigen wie er einen guten Weg zu sich selbst finden kann. Laut Mankevich sind die nötigen Ressourcen in jedem bereits angelegt, es geht darum den Zugriff zu finden.

Ein wirklich tolles Buch, das sich sehr gut lesen lässt und Ihr Leben ändern kann!


Verlag: Diogenes Verlag
ISBN: 978-3-257-07184-9
Preis: 22,00 €
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Die Heldin reist

Doris Dörrie, Rezension von Dagmar Hallay

Ein weiterer Buchtitel von Doris Dörrie, mit dem sie in ihre vergangenen Lebensjahre eintaucht.
Diesmal erzählt sie von drei Reisen, die sie als Frau unternommen hat. Der Leser begleitet sie nach San Francisco, Japan und Marrokko. Sie beschreibt wie es sich als Frau anfühlt zu reisen, in fremde Kulturen einzutauchen und sich den eigenen Ängsten, die dabei auftauchen, zu stellen. Ein sehr ehrliches Buch und zugleich spannend wie ein Roman erzählt, hat man das Gefühl mit dabei gewesen zu sein.

Wer Doris Dörrie mag, mag auch dieses Buch.


Verlag: dtv Verlag
ISBN: 978-3-423-35165-2
Preis: 11,95 €
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Im Dorf der Schmetterlinge

Michaela Wiebusch, Rezension von Dagmar Hallay

„ Vom Aufbruch in mein bestes Leben“
Jule fühlt sich wie im Leerlauf, beruflich läuft es eher bergab, die Tochter ist aus dem Haus und mit ihrem Mann steckt sie in einer, für sie gefühlt, großen Krise. Nach einem heftigen Streit mit ihm, schläft sie erschöpft im Garten ein und erwacht plötzlich an einem Bachlauf wieder und erblickt einen Wegweiser mit der Aufschrift „Mein bestes Leben“. Nach einigem Zögern beschließt sie ihm, neugierig geworden, zu folgen. Sie wird von unzähligen Schmetterlingen umschwirrt, trifft auf panisch herumrennende Hasen, muss durch ein dunkle Höhle und auf einen hohen Turm steigen. Unterstützt wird sie dabei von Cupido, einem kleinen vorlauten Specht, der ihr immer wieder zur Seite steht, wenn sie an ihren inneren Ängsten und Sorgen zu scheitern droht.

Ein herrlich leichter und spiritueller Roman, der so schön als Lebensratgeber dient!

 


Verlag: Insel
ISBN: 978-3-458-64291-6 
Preis: 24,00 €
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Vom Blühen und Vergehen

Marc Hamer, Rezension von Kathrin Allkemper

Der Autor hat fast sein ganzes Leben in der freien Natur verbracht und das Leben und Sterben von Pflanzen und Tieren beobachtet. In seinem neuen Buch entwirft er ein buntes Portrait seines Gartens und beschreibt, was jedes Jahr wiederkehrend von Januar bis Dezember an Arbeit anfällt und um ihn herum passiert, welche Blumen erblühen, welche Tiere aus den Winterquartieren zurückkehren oder ihre Nester in seinen Bäumen und Sträuchern bauen.

In wunderschöner Sprache und mit einer unglaublichen Ruhe und Dankbarkeit gegenüber der Natur erfahren wir all die vielen Dinge aus dem Alltag eines glücklichen Gärtners rund ums Jahr.


Verlag: Kösel
ISBN: 978-3-466-31183-5
Preis: 18,00 €
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In der Nacht sind alle Sinne wach

Chris Salisbury, Rezension von Kathrin Allkemper

Der Autor Chris Salisbury ist ein britischer Umweltpädagoge und Geschichtenerzähler und genau diese Kombination macht das Buch so unterhaltsam. Er erzählt unter anderem von seinen Erfahrungen als Guide, der Kindergruppen durch den dunklen Wald führt, um zu zeigen ,wie viel es dort auch, bzw. gerade, ohne Taschenlampe zu entdecken gibt. Außerdem gibt es reichlich Informationen über die typischen Waldbewohner wie Eule, Fuchs und Fledermaus sowie einen kleinen Kurs in Astronomie.

Ein weiteres Kapitel gibt zahlreiche Anleitungen zu Sinnesübungen in der Dunkelheit und Vorschläge für Familienabenteuer zwischen Dämmerung und Morgengrauen.

"Dieses Buch soll Eltern, Großeltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie den wunderbaren Botschaftern der Natur, jenen Outdoorprofis, die junge Menschen in die Natur einführern, eine Hilfe sein." Chris Salisbury


Verlag: Duden Verlag
ISBN: 978-3-411-05988-1
Preis: 28,00 €
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Als Humboldt lernte, Hawaiianisch zu sprechen

Rita Mielke, Rezension von Kathrin Allkemper

Dieses Buch erzählt in 42 Kapiteln die außergewöhnlichen Geschichten denkwürdiger Sprach- und Sprecherbegegnungen. Durch das Bereisen und Entdecken fremder Länder kam es immer wieder zu Sprachbarrieren, die überwunden werden mussten. Es gab Dolmetscher und Diplomaten, die für politische und kaufmännische Belange zuständig waren, aber auch Händler und Missionare, die ihre eigene Sprache in andere Winkel der Welt schafften. Und manchmal wurden Lehrer zu Schülern, wie bei Wilhelm von Humboldt, der einen jungen Hawaiianer unter seine Fittiche nehmen sollte, um ihm die deutsche Sprache beizubringen. Aber am Ende war es Humboldt, der bei diesem Arrangement eine neue Sprache lernte und somit die Grundlage für seine Studien der Südseesprachen schuf.

Für alle Sprach- und Völkerkunde interessierten Leser eine unterhaltsame Lektüre.


Verlag: Polyglott
ISBN: 978-3-8464-0870-4
Preis: 16,99 €
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"Man reise vorzugsweise mit der eigenen Bettdecke"

Christian Eisert, Rezension von Kathrin Allkemper

Der Tipp mit der Bettdecke stammt von John Murray (1808 - 1892), Erfinder der ersten Reisehandbücher. Vor ca. 200 Jahren verfasste er das „Hand-book for Travellers on the continent“, um seinen britischen Landsleuten zu berichten, was sie hier erwartet. Besonders gut kommt unser Land dabei nicht weg, droht man doch unter deutschen Hotelbettdecken zu ersticken oder auf katastrophalen Straßen aus der Kutsche zu fallen.

Christian Eisert hat sich mit einem Camper auf den Weg gemacht, um so ziemlich genau die Routen abzufahren, die Herr Murray damals genommen hat, um Deutschland zu erkunden. Die Bemerkungen des Briten sind dabei jeweils in die Geschichten mit eingebunden und geben dem ganzen einen besonders skurrilen Charakter. Christian Eisert ist Neuling in dieser Variante des Reisens und die Erfahrungen, die er sowohl mit dem Zuhause auf Rädern, den Campingplätzen und natürlich den anderen Campern macht, sind herrlich komisch. Eine sehr lustige und äußerst kurzweilige Reiseerzählung, die uns einmal quer durchs Land führt.


Verlag: Knesebeck
ISBN: 978-3-95728-589-8
Preis: 40,00 €
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Kinfolk Travel

John Burns, Rezension von Kathrin Allkemper

Das Lifestyle Magazin Kinfolk beschäftigt sich mit verschiedenen Themen, ob Wissenschaft und Technik, Essen und Kochen, Natur und Gärten oder eben dem Reisen. Jetzt ganz neu ist der Bildband „Kinfolk Travel“ erschienen, der den Leser mit wunderbaren Fotografien und Reisetipps fernab des Massentourismus versorgt. Ob Camping in Island, eine Seilbahnsafari in der Schweiz oder Wellness in der neuseeländischen Wildnis, es macht großen Spaß, sich in diese Reiseberichte und die tollen Fotos zu vertiefen. Und vielleicht schafft man es ja irgendwann selbst an einen dieser Orte.


Verlag: Verlag C.H. Beck
ISBN: 9783406784934
Preis: 22,00 €
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Alles, was wir nicht erinnern

Christiane Hoffmann, Rezension von Daniela Maifrini

Christiane Hoffmann ist Erste Stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung. In ihrem ursprünglichen Beruf als Journalistin arbeitete sie als Auslandskorrespondentin bei der FAZ in Moskau und Teheran. Seit 2013 leitete sie das Hauptstadtstudio des SPIEGEL.
Zur Welt kam Christiane Hoffmann in den Sechziger Jahren als Tochter zweier Flüchtlingskinder, die Familie ihrer Mutter war aus Ostpreußen, die des Vaters aus Oberschlesien geflohen – ein Schicksal, das ihre Familie mit einem Fünftel der deutschen Bevölkerung teilt.

Bereits in ihrer glücklichen Kindheit in Hamburg merkt sie, dass dieser Schatten auf der Familie liegt, wenngleich Flucht und Vertreibung niemals erschöpfend thematisiert werden. Hoffmann ist vom Typ her eher ein ängstliches Kind, das mit unsicheren Situationen nicht gut umgehen kann. Von Anfang an ist sie ein „östlicher Mensch“, den es eher in die Weiten Sibiriens zieht als in die USA. Und als sie sich später im Leben Gedanken darüber macht, warum sie ist, wie sie ist, kommt sie darauf, dass die Ursprünge der Familie, die Flucht, die verlorene Heimat und das Trauma irgendwie bis in ihr eigenes Leben reichen und sie geformt haben. Es war nicht so, dass die Herkunft aus Rosenthal (heute Rozyna/ Polen) verleugnet wurde, die Familie ist sogar mehrfach zusammen dort gewesen, doch die Verletzungen wurden nie offengelegt, so dass Christiane Hoffmann den Schmerz der Flucht nie richtig nachvollziehen konnte.

Daher machte sie sich im Januar 2020 auf den Weg nach Rozyna. Sie hat den Fluchtweg ihres damals neunjährigen Vaters und seiner Familie so gut wie möglich recherchiert und begibt sich also im tiefsten Winter, genau wie der Flüchtlingstreck 1945, auf die Wanderung entlang des damaligen Fluchtweges bis nach Klinghart (heute Krizovatka/ Tschechische Republik). Sie sieht die Orte, an denen auch ihr Vater vorbeigekommen ist, erkundigt sich, ob es noch Menschen gibt, die sich an die Flüchtlinge erinnern. Sie fühlt die erbärmliche Kälte, sieht die weite Landschaft und kann ein wenig die Entbehrungen nachempfinden. Niemals vergisst sie, Parallelen zu den heutigen Flüchtlingsströmen zu ziehen, deren Elend dasselbe ist, wie das ihrer Familie. Viele Leute sprechen mit ihr, bitten sie in ihre Häuser, erzählen über alte und neue Zeiten. Sie begegnet älteren Menschen, die noch den Krieg und die Wut in sich tragen, es gibt Antisemitismus und Nationalismus auf der 550 Kilometer langen Strecke, aber natürlich auch aufgeschlossene Europäer, die die Staatsgrenzen gar nicht nicht mehr richtig wahrnehmen.

Viele Gedanken kommen ihr auf ihrem Weg, es geht natürlich um die Zeit des Zweiten Weltkrieges, um Schuld und Sühne in diesem Zusammenhang. Es geht um die Entwurzelung von flüchtenden Menschen, damals wie heute, um Heimat, ihre Bedeutung und ihren Verlust. Besonders interessant finde ich den Gedanken der Strahlkraft eines solchen Traumas über mehrere Generationen – selbst die, die das Schlimme nicht erlebt haben, sind davon gezeichnet.

Christiane Hoffmann ist Journalistin, ihre Recherchen sind hieb- und stichfest, ihr Bericht so ausgewogen und intelligent wie emotional. Gleichzeitig gibt sie ihrem Text eine ganz besondere, literarische Sprache und Struktur, die weit über das hinausreicht, was man von einem guten Sachbuch erwarten kann.


Verlag: S. Fischer Verlag
ISBN: 9783103970739
Preis: 24,00 €
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Liebe in Zeiten des Hasses (1929 - 1939)

Florian Illies, Rezension von Daniela Maifrini

Nach verschiedenen Tätigkeiten in namhaften Pressehäusern Deutschlands und Verleger des Rowohlt-Verlages ist Florian Illies heute Mitherausgeber der ZEIT und freier Schriftsteller. An seinen großen Erfolg „1913“ knüpft er mit „Liebe in Zeiten des Hasses“ nun erneut an.
Der Erste Weltkrieg ist vorbei, das Leben hat sich wieder normalisiert. Die Zwanziger Jahre haben vor allem eine Stadt völlig verändert: Berlin! Mit mehr Einwohnern als heute und als Hot Spot für Freizügigkeit und Fortschritt hat sich die Deutsche Hauptstadt als Zentrum der Bohème etabliert. Doch wie haben die Künstlerinnen und Künstler die prägenden Jahre zwischen 1929 und 1939 erlebt, was hat sie bewegt, wen haben sie geliebt? Diese Frage stellt Florian Illies in seinem aktuellen Buch.
In ganz Europa hat man den Schrecken des Krieges noch in den Knochen, man lebt praktisch „mit der Katastrophe im Rücken“, der Grund für eine Lebens- und Liebesausrichtung auf das Hier und Jetzt, dem „Tanz auf dem Vulkan“, umso mehr zum Ende der Zwanziger Jahre, als sich zunächst im wirtschaftlichen Bereich erneut eine katastrophale Entwicklung abzeichnet. Mit dem Reichstagsbrand folgt dann der bekannte Schritt in Terror, Krieg und Vernichtung. (Weitere Handlungsorte sind dann die Fluchtorte der Exilanten: Tessin, Riviera, Ibiza, Paris, Cote d'Azur, USA.)
Man ist „cool“! Bloß nicht zu viel Gefühl zulassen! Liebe ist nicht romantisch sondern Selbstzweck. In dem Inner Circle der Kunstschaffenden gibt es einen munteren Liebesreigen mit etlichen Bäumchen-wechsel-dich-Spielen – eine durchaus unübersichtliche Gemengelage!
Auf einem Zeitstrahl ordnet Illies kurze Episoden aus dem Leben unterschiedlichster Menschen aus dem Kulturbetrieb an, die sich entweder verliebt oder entliebt oder wiederverliebt haben, oder die ihrer Liebe nachlaufen und sie nicht erreichen. Prominente Namen tauchen da auf: Anaïs Nin und Henry Miller, Simone de Beauvoir und Jean Paul Sartre, Gustaf Gründgens und Erika Mann, Thomas und Katia Mann, Martin Heidegger und Hannah Arendt, Scott und Zelda Fitzgerald, um nur einen Bruchteil zu nennen.
Die Liebe hat eine neue Qualität: Frauen sind vielfach selbstbestimmter und auf Augenhöhe mit ihren Partnern. In Künstlerkreisen herrscht große Freizügigkeit, offene Beziehungen und gleichgeschlechtliche Verbindungen stellen kein Tabu mehr dar.
Doch natürlich gibt es sie noch, die Machos, die sich nicht mit einer Frau zufriedengeben können: Brecht und Benn zum Beispiel, die landauf landab verwüstete Herzen hinterlassen. Tucholsky, der seine Frauen als Romanvorlagen benutzt und dann wegwirft. Aber es gibt jetzt auch Frauen, die so etwas tun, allen voran Marlene Dietrich in Los Angeles.
Ein extrem rechercheintensives Buch (zwei Jahre Arbeit), das die Ergebnisse emotional, faktisch korrekt und streckenweise mit einer guten Portion Humors präsentiert. Immer unterhaltsam, informativ, „Klatsch und Tratsch“ aus den Dreißigern gepaart mit einem großen Überblick über die Epoche in den Bereichen Kunst, Kultur und Politik. Häppchenweise zu lesen oder am Stück.
Die Filmrechte wurden bereits an die UFA verkauft, die eine Serie produzieren wird.


Verlag: Rowohlt Polaris
ISBN: 978-3-499-00579-4
Preis: 15,00 €
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Zurück zu mir

Laura Malina Seiler, Rezension von Dagmar Hallay

In diesem spirituellen Roman begegnet die junge Alma ihrem 90jährigen Ich!
Alma steckt in einer Lebenskrise, nichts fühlt sich wirklich gut an. Und noch dazu hat sie auch überhaupt keine Vorstellung davon, wie sie etwas daran ändern könnte.
Da hat sie einen Tagtraum und begegnet einer alten und weisen Frau. Diese stellt sich als ihr 90jähriges Ich vor, nimmt sie nun behutsam an die Hand und hilft ihr wieder mehr in sich hineinzufühlen und das Gute und in sich zu finden.
Ein Lebenshilfe Roman, der mit liebevollen und einfühlsamen Worten geschrieben ist.

 


Verlag: Dumont
ISBN: 978-3-8321-6906-0
Preis: 25,00 €
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Ausgestorbene Tiere

Bernhard Kegel, Rezension von Kathrin Allkemper

Auf den Spuren verlorener Arten: wer kennt noch den Elfenbeinspecht, den Riesenalk oder den Beutelwolf? Diese und viele weitere Arten, die bereits ausgestorben sind, erweckt Bernhard Kegel zusammen mit verschiedenen Illustratoren noch einmal zum Leben. Dazu gibt es viele interessante Fakten und unterhaltsame Anekdoten. Außerdem soll dieses Buch noch einmal darauf aufmerksam machen, dass es immer mehr Arten gibt, denen das selbe Schicksal droht. Man denke nur an die letzten beiden Breitmaulnashörner dieser Welt, die unter ständiger Bewachung in einem Reservat in Kenia leben. Wenn kein wissenschaftliches Wunder geschieht, sind sie die nächste Art, die für immer verschwindet.


Verlag: Hoffmann und Campe
ISBN: 978-3-455-01221-7
Preis: 20,00 €
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Eine (sehr) kurze Geschichte des Lebens

Henry Gee, Rezension von Kathrin Allkemper

Der britische Paläontologe und Evolutionsbiologe Henry Gee beschreibt in seinem neuesten Buch 4,6 Milliarden Jahre Erdgeschichte in 12 Kapiteln. Er erzählt von den zahlreichen Katastrophen, die unser Planet bereits überstanden hat, obwohl das Leben manchmal kurz vor der Auslöschung stand. Anschaulich und gut verständliche Zusammenfassung einer riesigen Zeitspanne auf knapp 300 Seiten. Und für den langjährigen Nature-Cefredakteur Henry Gee steht fest, dass das Leben immer weitergehen und einen Weg finden wird, ob mit oder ohne uns.


Verlag: S.Fischer
ISBN: 978-3-10-397103-3
Preis: 22,00 €
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Nachruf auf mich selbst

Harald Welzer, Rezension von Kathrin Allkemper

In seinem aktuellen Buch beklagt der Bestsellerautor Harald Welzer die fehlende Kultur des Aufhörens in unserer Gesellschaft. Obwohl wir wissen, dass unsere Ressourcen dem Ende entgegen gehen, halten wir umso intensiver am bisherigen Status fest, statt etwas grundlegend zu verändern. Dies ist aber nur ein Beispiel für zahlreiche Fakten aus Wirtschaft, Kultur und Politik, die der Autor kritisch und dabei gut verständlich beleuchtet.

Ein Nachruf auf sich selbst zu schreiben,bedeutet laut Welzer, zu wissen, wie man gelebt haben will.


Verlag: C.H.Beck
ISBN: 978-3-406-77563-5
Preis: 20,00 €
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Ada und die Algorithmen

Stefan Buijsman, Rezension von Kathrin Allkemper

Stefan Buijsman, geboren 1998, gilt als Wunderkind. Im Alter von achtzehn Jahren hat er seinen Magisterabschluss in Philosophie gemacht und promovierte anschließend im Fach Mathematik. In seinem zweiten Buch beschäftigt er sich also von zwei Seiten mit der Welt der Künstlichen Intelligenz. Die Entwicklung schreitet immer weiter voran und Buijsmann fragt sich, wie wir damit umgehen, über welche Aspekte wir uns Sorgen machen sollten und ob unsere Erwartungen an die Künstliche Intelligenz nicht zu übertrieben sind. Interessante Auseinandersetzung mit diesem aktuellen Thema.

 


Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-07077-5
Preis: 22,00 €
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Vom Wachsen und werden

Sue Stuart-Smith, Rezension von Kathrin Allkemper

Dieses Buch ist allerdings kein klassischer Gartenratgeber. Es geht viel mehr um das Gärtnern an sich und was es bei uns Menschen bewirken kann. Die Autorin Sue Stuart-Smith, Psychiaterin und Psychotherapeutin, erzählt auf sehr persönliche Art ihre Familiengeschichte und die Bedeutung des Gärtnerns darin. Ihr Großvater, der mit nur 39 Kilo auf den Rippen aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte und dem keiner mehr viel zutraute, konnte durch den Anbau von eigenem Gemüse seine Familie ohne Not durch den Zweiten Weltkrieg bringen und wurde am Ende noch fast 80 Jahre alt. Sues Mutter, die schon sehr jung Witwe wurde, nutzte die Gartenarbeit zur Trauerbewältigung, um über den frühen Verlust ihres Ehemanns hinweg zu kommen.

Die Autorin selbst sah in dem Begriff Gartenarbeit jahrelang immer nur den Teil mit der Arbeit, aber mittlerweile ist sie ebenfalls leidenschaftlich dabei, seit sie mit ihrem Mann Tom, einem Gartenarchitekten, verheiratet ist. Zusammen haben sie The Barn Garden erschaffen, einen zauberhaften Garten im englischen Hertfordshire, den man sogar als Tourist besuchen kann.


Verlag: Laurence King
ISBN: 978-3-96244-174-6
Preis: 24,00 €
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In 80 Pflanzen um die Welt

Jonathan Drori, Rezension von Kathrin Allkemper

Jonathan Drori stellt nicht nur 80 Pflanzen vor, er erzählt auch 80 unterhaltsame Geschichten. Ich fand zum Beispiel die Anekdote zum Kaffeestrauch sehr amüsant: „Um 1600 soll die Verbindung des Kaffees mit dem Islam Beamte des Vatikans dazu veranlasst haben, ihn als „neueste Falle des Teufels zum Fang christlicher Seelen" abzulehnen…“ . Zum Glück schmeckte er Papst Clemens VIII. doch so gut, dass er ihn nicht den Ungläubigen allein überlassen wollte.

Was Marilyn Monroe mit Artischocken zu tun hat, wann zu viel Süßholzkonsum blind macht und warum die Drachenmaulgewächse irgendwie ziemlich unanständig sind, das und vieles mehr erfahren Sie in diesem, mit wunderschönen Illustrationen geschmückten kleinen Bildband.